Foto: Manfred Weis

Elizaveta Fediukova

 

Elizaveta Fediukova wurde in Aluschta auf der Krim geboren. Im Alter von drei Jahren begann sie mit dem Geigenspiel bei Irina Rogozhkina und schon mit fünf Jahren nahm sie am Wettbewerb „Junge Virtuosen“ der ukrainischen Volksrepublik auf der Krim teil, wo sie mit einem Diplom ausgezeichnet wurde. Seit ihrem siebten Lebensjahr besuchte sie die Spezial-Musikschule Stoljarskij für hochbegabte Kinder in Odessa. Dort erhielt sie Unterricht von Soja Merzalowa, der ersten Lehrerin des weltberühmten Bratschisten Jurij Baschmet. Darüber hinaus besuchte sie Meisterklassen bei Wiktor Pikajsen, der ihr hohes künstlerisches Niveau lobte. Nach der Meisterklasse bei Taras Gabora im Jahr 2012 folgte eine Einladung zum Casalmaggiore International Music Festival nach Italien. Hier lernte sie Prof. Anne Shih kennen, die sie als Jungstudentin in ihre Violinklasse an der Hochschule für Musik in Mainz holte. Im Jahr 2015 wurde sie beim Casalmaggiore Festival mit einem Sonderpreis für Ihre künstlerische Leistung ausgezeichnet.

Elizaveta ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe, u. a. erhielt sie das Diplom des vierten Internationalen David Oistrach Wettbewerbs in Moskau (2010) und wird seit 2009 von der wohltätigen Stiftung von Vladimir Spivakov gefördert. Vom Rotary Club Mainz erhielt sie ebenfalls eine Auszeichnung für ihr Können.

Mehrere Male trat sie mit dem Symphonischen Orchester und dem Kammerorchester Moskau auf. Bei ihrem ersten Auftritt mit dem Symphonischen Orchester Moskau war sie erst elf Jahre alt und spielte das Violinkonzert e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Elizaveta ist Mitglied der Mainzer Virtuosi, mit denen sie zahlreiche solistische Auftritte hatte. Als Solistin spielte sie im Februar 2017 Mozarts Violinkonzert KV 218 zusammen mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Ciarán McAuley.

Elizaveta spielt eine speziell für sie angefertigte Geige des französischen Geigenbauers Antoine Laulhere – ein Geschenk des russischen Mäzen Arkady Ponomaryov im Jahr 2015. Seit 2017 ist sie Mentor-Stipendiatin der Stiftung Bad Homburger Schlosskonzerte.

Foto: Manfred Weis

Nuron Mukumi

 

„Aus der Schar technisch sattelfester Nachwuchskünstler ragt Mukumi schon jetzt heraus als Interpret von Rang“, so beschreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung diesen jungen Künstler. Und sie schwärmt weiter: „Das Herz des Publikums, das ihm am Ende des Konzerts stehend Beifall spendete, hatte der Solist zuvor durch seine erstaunliche künstlerische Reife gewonnen.“

Geboren in Tashkent, Usbekistan, begann Nuron Mukumi seinen Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren an der „Uspenskij Musikschule für musikalisch hochbegabte Kinder“ in der Klasse von Prof. Tamara Popovich. Ein Jahr später gewann er den 1. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb für Russische Musik in Kalifornien und den 1. Preis beim Jugendwettbewerb der Usbekischen Republik Tashkent. Im Alter von sieben Jahren bekam Nuron eine dirigentische Ausbildung bei Vladimir Neymer. Ein Jahr später gab er vor dem Nationalen Sinfonieorchester Usbekistan sein Dirigentendebüt mit Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert in d-Moll, bei dem er zugleich den Klavierpart spielte.

Im Alter von neun Jahren gewann Nuron einen Sonderpreis beim Internationalen Citta di Cantú Klavierwettbewerb in Italien. Dies ermöglichte ihm in Mailand im „Sala Verdi“ mit dem Rumänischen Sinfonieorchester aufzutreten, bei dem er Mozarts Klavierkonzert in d-Moll ein weiteres Mal dirigierte und zugleich den Klavierpart spielte.

2007 wurde Nuron von den drei großen Musikschulen Londons, The Purcell School, The North London Piano School und The Guildhall School, jeweils Vollstipendien angeboten, von denen er sich für die Purcell School entschied. Während seiner Zeit als Schüler der Purcell School in den Jahren 2007 bis 2010 war Nuron mehrfach eingeladen, in St Martin-in-the-Fields, dem Wales Millennium Center, der Steinway Hall und der Royal Academy Hall in London zu konzertieren. Im Jahr 2007 gewann er den 1. Preis und einen Sonderpreis beim Internationalen Mozart-Wettbewerb in Rom und bekam das hervorragende Angebot, die Moskauer Virtuosi im Rahmen des internationalen Festivals der Vladimir Spivakov-Stiftung zu dirigieren.

Weitere Wettbewerbserfolge folgten im Jahr 2008, als Nuron den 1. Preis beim Wettbewerb für zeitgenössische Musik in der Schweiz sowie beim Londoner Festival für Musik und Darstellende Kunst gewann. 2009 errang er den zweiten Platz beim internationalen Franz Liszt-Wettbewerb in Weimar.

Nuron konzertiert als Solist u. a. im Mariinsky Theater St. Petersburg, in der Alten Oper Frankfurt, im Salle Cortot Paris, dem Sendesaal des Hessischen Rundfunks, der Martinskirche Basel, bei den Weilburger Schlosskonzerten und den Bad Homburger Schlosskonzerten. Im Mai 2014 gab er sein Debüt beim Klavier-Festival Ruhr und in 2016 beim Internationalen Klavierfestival St. Petersburg. Nuron spielte unter anderem mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Usbekistan, dem Staatlichen Rumänischen Sinfonieorchester und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim.

Im Jahr 2010 wurde Nuron in die Meisterklasse von Prof. Lev Natochenny aufgenommen und studierte bis 2015 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Seit 2015 studiert Nuron bei Prof. Natochenny an der Kalaidos Hochschule für Musik in der Schweiz sowie an der Musikakademie Basel. Nuron ist seit 2017 Mentor-Stipendiat der Stiftung Bad Homburger Schlosskonzerte.