3. Orchetserkonzert

Sinfonietta Köln (Foto: Jan Stephan Hubrich) Sinfonietta Köln (Foto: Jan Stephan Hubrich)

Sonntag, 14. November 2021, 16 und 18 Uhr

Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22

 

KÜNSTLER

 

Sinfonietta Köln

Cornelius Frowein Dirigent

Georgy Tchaidze Klavier

 

PROGRAMM

 

Wolfgang Amadeus Mozart – Zwei Präludien und Fugen KV 405 (d-Moll und D-Dur) nach J.S. Bach (Das Wohltemperierte Klavier, Teil II) und Mailänder Quartett (Quartettsinfonie) C-Dur KV 157
Antonin Dvorak – Humoresken op. 101 (Auswahl, Bearbeitungen für Streichorchester)
Frédéric Chopin - Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21 (Bearbeitung für Streichorchester)

Änderungen vorbehalten.

Die Künstler des 3. Orchesterkonzerts

Georgy Tchaidze (Foto: Cliburn Foundation) Georgy Tchaidze (Foto: Cliburn Foundation)

Georgy Tchaidze (Klavier)

 

Georgy Tchaidze verfügt über „eine feine Sensibilität und eine perfekt ausgereifte Technik”, so die Zeitung „The Telegraph“ in ihrer Kritik zum Wigmore Hall-Debut des jungen russischen Pianisten.

Seit seinem Sieg beim „Honens International Piano Competition“ im Jahre 2009 ist Tchaidze erfolgreich in ganz Europa und Nordamerika unterwegs. Unter anderem debütierte er im Berliner Konzerthaus, im Glenn Gould Studio Toronto, im Het Concertgebouw in Amsterdam, im National Centre for the Performing Arts in Peking, im Oriental Arts Centre in Schanghai und im Zankelsaal der Carnegie Hall in New York, sowie im BOZAR und in der Flagey Hall in Brüssel.

Außerdem war er zu Gast bei verschiedenen Festivals, darunter Toronto Summer Music, Ottawa International Chamber Music in Kanada, Kissinger Sommer, Young Euro Classic in Deutschland, Verbier, Luzern, Septembre Musicale in der Schweiz, Lofoten International Piano und Kammermusik Festivals, Festspiellene i Nord-Norge in Norwegen und Piano aux Jacobins in Frankreich.

Über das zweite Klavierkonzert von Rachmaninow, das Tchaidze mit dem National Arts Centre Orchestra unter der Leitung von Pinchas Zuckerman spielte, schrieb der „Ottawa Citizen“, es zeichne sich durch “eine bemerkenswerte Klarheit“ aus und sei “ungewöhnlich kraftvoll für eine so zurückhaltende Darbietung”.

Im Sommer 2015 gewann Tchaidze den ersten Preis beim vierten „Top of the World International Piano Competition“ Tromsø in Norwegen. Beim „Lofoten International Chamber Music Festival“ wurde er kurzfristig eingeladen, Sir Andras Schiff bei einem Konzert zu vertreten.

Georgy Tchaidze wurde 1988 in Sankt-Petersburg geboren und begann mit sieben Jahren, Klavier und Geige zu spielen. Er absolvierte das Moskauer Tschaikovsky - Konservatorium als Schüler von Professor Sergey Dorensky. Seinen Masterabschluss machte er an der Berliner Universität der Künste bei Professor Klaus Hellwig.

In September 2016 wurde er als „Artist in Residence“ an die Queen Elisabeth Music Chapel in Belgien von Louis Lortie eingeladen.

Tchaidze wird auch immer mehr als ein einfühlsamer Kammermusikpartner wahrgenommen und geschätzt. Unter anderem spielt er regelmäßig mit dem kanadischen Cecilia Streichquartett und dem renommierten Borodin Quartett. Über sein Konzert mit dem Borodin Quartett schrieb der „Calgary Herald“: „Tchaidze war großartig, Note für Note war er im Einklang mit diesen erfahrenen Streichern und schuf so eine Darbietung von seltener Schönheit und musikalischer Überzeugung”.

Zu seinen musikalischen Partnern zählen das Cleveland Symphony Orchestra unter Leitung von Bramwell Tovey, dass Forth Worth Symphony Orchestra mit Leonard Slatkin, das Brussels Philharmonic Orchestra unter Aleksandre Bloch, das Brentano-Streichquartett und so berühmte Musiker wie Piotr Anderszewski, Stephen Kovacevich, Jean-Efflame Bavouzet, Marc-André Hamelin, Nikolai Lugansky und viele andere.

Von ihm sind drei CDs bei dem Label Honens erschienen: eine Live-Aufnahme mit dem Cecilia Streichquartett, ein Schubert-Solo-Album, sowie eine CD mit Klavierwerken von Medtner, Mussorgski und Prokofjew. Seit 2014 ist Georgy Stipendiat des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“ in Berlin.

Eine Vielzahl von Rundfunk- und TV-Produktionen, Publikationen zu Aufführungspraxis, Rhetorik und Musikästhetik runden seine musikalische Tätigkeit

ebenso ab wie inzwischen über 25 CD-Aufnahmen, mit Werken von Mozart,
Beethoven, Burgmüller, Mendelssohn, Schumann, Chopin, Liszt, Wagner und
Brahms. Vom unwiderstehlichen Klang alter Klaviere magisch angezogen, spielt
Tobias Koch seit Jahren international erfolgreich exklusiv auf historischen Instrumenten.

Sinfonietta Köln Sinfonietta Köln

Sinfonietta Köln

 

Das Kammerorchester Sinfonietta Köln, gegründet 1984, gehört heute zu den profiliertesten Ensembles seiner Art. Insbesondere
mit Interpretationen der Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen
beschreitet die Sinfonietta Köln einen von der Kritik vielfach beachteten Weg, durch den die Besonderheiten der musikalischen Ästhetik und Klangsprache dieser Zeit mit den
Bedingungen modernen Instrumentariums und des heutigen Konzertlebens verschmolzen werden. Gleichwohl vermeidet das Ensemble jede Einseitigkeit. Zum
Repertoire gehören Werke der Romantik ebenso wie Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Sinfonietta Köln erteilte mehrfach Kompositionsaufträge und bringt immer wieder Werke zur Uraufführung. Diese Vielseitigkeit des Repertoires ist durch
zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen mit Werken von C.P.E.Bach, J.Chr.Bach, M.G.Monn, J.Haydn, W.A.Mozart, F.Mendelssohn, N.W.Gade, L.Janacek, O.Respighi, F.Schreker, B.Blacher, G.v.Einem, W.Gieseler, P.Glass, F.W.Hans, A.Vassiliev u.a.dokumentiert.
Die Sinfonietta Köln ist regelmäßig zu Gast bei namhaften Festivals – darunter
Schwetzinger Festspiele, Mozartfest Würzburg, Augsburger Mozartsommer,
Flandern Festival, Ostbelgien Festival, Stagione Estiva Parma, Maggio della
Musica. Zahlreiche Auslandsgastspiele führten das Ensemble unter anderem
nach Rom, Neapel, Monte Carlo, Moskau, Shanghai und Hangzhou.