4. Orchesterkonzert

Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau ( Foto: Kerstin Junker) Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau ( Foto: Kerstin Junker)

Sonntag, 23. Januar 2022, 16 und 18 Uhr

Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22

 

KÜNSTLER

 

Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau

Johannes Moesus Dirigent

Georgy Kovalev Viola

 

PROGRAMM

 

Antonio Rosetti – Sinfonie G-Dur Murray A39

Johann Matthias Sperger – Konzert für Viola und Orchester in D

Carl Maria von Weber – Andante e Rondo ungarese op. 35

Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie A-Dur KV 201

Änderungen vorbehalten.

Die Künstler des 4. Orchesterkonzerts

Georgy Kovalev (Foto: Andreas Malkmus) Georgy Kovalev (Foto: Andreas Malkmus)

Georgy Kovalev (Viola)

 

Den deutsch-russischen Bratschisten Georgy Kovalev, geboren 1990 in Tiflis (Georgien), beschreibt die Presse schon in jungen Jahren als „einen der herausragenden Bratschisten unserer Zeit, der auf seiner Viola Klangfarben erzeugt, die das Publikum in seinen Bann zieht“. Nach Studien bei Yuri Bashmet und Matthias Buchholz vervollkommnete sich der junge Bratschist bei Nobuko Imai an der Kronberg Academy. Derzeit führt er sein Studium bei Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin fort.

Als Solist konzertierte Georgy Kovalev mit verschiedenen Orchestern wie z. B. der Kremerata Baltica, dem Münchener Kammerorchester, dem State Orchestra Novaya Rossiya, den Moscow Soloists und dem New Japan Philharmonic Orchestra. Vielfach wurde Georgy Kovalev mit Preisen in internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Er ist Preisträger des Internationalen Yuri Bashmet Wettbewerbs Moskau, Preisträger des Internationalen Viola Wettbewerbs Tokyo und des Internationalen Brahms Wettbewerbs in Wien.

Er ist gern gesehener Gast bei Festivals wie der Schubertiade, dem Verbier Festival, dem Festival, beim Heidelberger Frühling, beim Rheingau Musik Festival, beim Kronberg Academy Festival und beim Mozartfest Augsburg. Er konzertierte mit Künstlern wie Gidon Kremer, Christian Tetzlaff, Steven Isserlis, Yuri Bashmet, Fazil Say, Frans Helmerson, Igor Levit, Emanuel Ax, Jörg Widmann, Viviane Hagner, Claudio Bohorquez und Lawrence Lesser. 

Seine Konzerte führten ihn durch ganz Europa, Russland und Amerika. Er war u. a. in Konzertsälen wie der Victoria Hall Genf, dem Theatre des Champs-Elysées Paris, der Kölner Philharmonie, der Berliner Philharmonie, der Kioi Hall Tokyo, dem Prinz Regent Theater München, der Gordon Bennett Hall in Chicago und in dem großen Saal des Moskauer Konservatorium zu Gast. 

 

Georgy spielt auf einer Viola von Simon Bernand Fendt (London 1820), die ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird

 

Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau (Foto: Kerstin Junker) Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau (Foto: Kerstin Junker)

Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau

 

Das Bayerische Kammerorchester mit Residenz im idyllischen Kurort Bad Brückenau (BKO) hat sich seit seiner Gründung 1979 mit innovativen Projekten ein spezifisches Profil erworben. Das Orchester besteht aus hervorragenden Berufsmusikern des mitteleuropäischen Raums (Deutschland, Österreich, Tschechien), die sich regelmäßig als Kammerorchester sowie in verschiedenen Kammermusikensembles zusammenfinden. Die Pflege musikalischer Traditionen steht dabei aufregenden Projekten in musikalischen Grenzbereichen gegenüber.

 

Das BKO arbeitete und arbeitet mit zahlreichen auf ihre Weise außergewöhnlichen Persönlichkeiten zusammen, u. a. mit Yehudi Menuhin, Dave Brubeck, Jacques Loussier, Gerhard Polt, Peter Schreier, Mikis Theodorakis, Morton Feldman, Arvo Pärt, Karl-Heinz Stockhausen oder Pierre Boulez. Seine Position im klassischen Segment stärken Konzertprojekte mit namhaften Solisten der Gegenwart wie z.B. Albrecht Mayer, Andreas und Daniel Ottensamer, Sabine Meyer, Radovan Vlatković, Sergej Nakariakov, Nemanja Radulović, Tianwa Yang, Lena Neudauer, Nils Mönkemeyer, Daniel Müller-Schott, Maximilian Hornung, Matthias Kirschnereit oder William Youn.

 

Zwischen 1979 und 2007 war Prof. Ulf Klausenitzer künstlerischer Leiter und Chefdirigent des BKO. Nach einer mehrjährigen Zäsur folgte auf ihn 2012 Johannes Moesus. Ab September 2019 ist mit dieser Aufgabe Sebastian Tewinkel betraut.

 

Das BKO wurde in seiner über 40-jährigen Geschichte u. a. mit dem Bayerischen Staatsförderpreis, dem Friedrich-Baur-Preis, dem Siemens-Kulturförderpreis und dem Kulturpreis des Bezirks Unterfranken ausgezeichnet.

 

Neben einer eigenen Konzertreihe in Bad Brückenau spielt das BKO auf traditionsreichen Konzertpodien Deutschlands und Europas und ist zu Gast bei Festivals und Konzertreihen wie dem Mozartfest Würzburg, dem Kissinger Sommer, dem Nymphenburger Sommer, den Festspielen Europäische Wochen Passau, den Gezeitenkonzerten Ostfriesland, den Seligenstädter Klosterkonzerten usw. Zudem bestätigen Rundfunkproduktionen und CD-Aufnahmen seinen hohen künstlerischen Rang, seine Klangkultur und seine große Flexibilität in Repertoire und Besetzung.