Die Künstler des 1. Orchesterkonzerts

Stuttgarter Kammerorchester (Foto: Reiner Pfisterer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stuttgarter Kammerorchester

 

Das Stuttgarter Kammerorchester begeistert seit über 70 Jahren durch seine Verbindung von Tradition und Gegenwart. Chefdirigent Matthias Foremny vermag das Ensemble vielseitig zu präsentieren und um wertvolle Impulse zu bereichern. Er erweitert das Repertoire des Orchesters regelmäßig durch die Wiederentdeckung selten gespielter Werke aller Epochen und ermöglicht damit dem Publikum spannende Hörerlebnisse.

 

Einen Akzent setzt das Stuttgarter Kammerorchester auf Neue Musik und arbeitet mit herausragenden Künstlern und Ensembles wie etwa Johannes Kalitzke, Rupert Huber, Peter Rundel, mit dem SWR Vokalensemble, den Neuen Vocalsolisten, dem Aleph Gitarrenquartett und dem ensemble ascolta zusammen. Zahlreiche Uraufführungen, beispielsweise von Michael Pelzel, Michael Wertmüller, Mauricio Sotelo, Robert Moran, Gerd Kühr und Helmut Oehring stehen für den Drang nach Unbekanntem und den Mut, neue Wege zu gehen. Das Stuttgarter Kammerorchester setzt damit den Weg seines einstigen Chefdirigenten Dennis Russell Davies fort und macht sich zu einer spannenden Suche in die Gegenwart auf; Davies ist dem Klangkörper bis heute als Ehrendirigent verbunden.

In der Reihe SKO Sternstunden bringt das Orchester seine stilistische Bandbreite und die Lust am Experimentellen zum Ausdruck. So lassen etwa Konzerte mit dem legendären Avishai Cohen Trio, dem Jazzvirtuosen Richard Galliano oder die Fusion von Streicherklang und Flamencotanz Genregrenzen verschwimmen und erreichen damit auch Zuhörer jenseits des etablierten Konzertbetriebs.

 

Gemeinsame Konzerte mit international bekannten Solisten wie Renaud und Gautier Capuçon, Steven Isserlis, Nicolas Altstaedt, Gabriela Montero, Fazil Say, François Leleux, Paul Meyer uva. bestätigen die Spitzenposition des Stuttgarter Kammerorchesters. Und auch die eindrucksvolle Diskographie des Orchesters, die mit breit gestreutem Repertoire und Solisten von Weltrang aufwarten kann, ist Beleg einer der erfolgreichsten Orchesterbiografien der Gegenwart.

 

Das Orchester nimmt darüber hinaus seine Aufgabe als musikalischer Botschafter durch eine rege Tournee- und Gastspieltätigkeit rund um den Globus ebenso wie in der Region Stuttgart wahr.

Für sein außergewöhnliches Engagement wurde dem Stuttgarter Kammerorchester der Europäische Kammermusikpreis der Europäischen Kulturstiftung verliehen.

 

Das Stuttgarter Kammerorchester wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und der Robert Bosch GmbH.

Walter Auer (Foto: Daniela Beranek)

Walter Auer

 

Walter Auer wurde 1971 in Villach geboren und absolvierte sein Studium am Kärntner Landeskonservatorium bei Johannes v. Kalckreuth und am „Mozarteum“ Salzburg bei Michael Kofler. Als Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker studierte er bei Andreas Blau und Emmanuel Pahud; besonders prägend waren darüber hinaus Meisterkurse bei Auréle Nicolet.

 

Seine berufliche Laufbahn begann er als Soloflötist der Dresdner Philharmonie und der NDR Radio-Philharmonie Hannover. Seit 2003 ist er Soloflötist der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmonikern.

 

Nationale und internationale Wettbewerbspreise erspielte er sich als Solist und Kammermusiker in Leoben, Cremona, Bonn und München (ARD). Seitdem ist er als gefragter Solist und Kammermusikpartner international tätig. Er ist Mitglied des Orsolino Quintetts und der Wiener Virtuosen. Auf der Suche nach seinem persönlichen Klangideal gründete er kürzlich sein eigenes Ensemble, das Wiener Klimt Ensemble.

 

Als international sehr gefragter Lehrer gab Walter Auer in den letzten Jahren Meisterkurse in den USA, Australien, Japan und Europa. Neue CD-Aufnahmen erschienen 2011 bei Camerata und Nami-Records.

 

Walter Auer spielt eine 24k Flöte der Firma Sankyo mit einem 22k Kopfstück von Werner Tomasi aus Wien.

Matthias Foremny (Foto: Gero Breloer)

Matthias Foremny

 

Matthias Foremny ist seit der Saison 2011/12 Erster ständiger Gastdirigent an der Oper Leipzig, seit der Saison 2013/14 Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters und seit 2014 lehrt er auch als Professor für Dirigieren und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

 

Nach seinem Engagement als erster Kapellmeister am Landestheater Detmold wurde er im Jahr 2000 als erster Kapellmeister von der Komischen Oper Berlin verpflichtet. Hier dirigierte Matthias Foremny neben dem umfangreichen Repertoire auch die Premieren von Brittens Turn of the Screw (Bayerischer Theaterpreis) und Ligetis Le grand macabre. Im Jahr 2002 wurde er vom Deutschen Musikrat als „Preisträger des Dirigentenforums“ ausgezeichnet. Von 2003 bis 2012 war Matthias Foremny GMD und Operndirektor am Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin.

Auch im Opernbereich arbeitet Matthias Foremny eng mit großen internationalen Häusern zusammen, wie z.B. der Deutschen Oper Berlin und der Hamburgischen Staatsoper, wo er zuletzt Produktionen von Tosca, Die Hochzeit des Figaro, Manon Lescaut und La Bohème betreute.

 

Konzertdirigate führten Matthias Foremny u. a. zur Staatskapelle Dresden, zum Deutschen Sinfonieorchester Berlin, NDR Hamburg und Hannover, dem RSB Rundfunksinfonieorchester sowie zur Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.

 

Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren u. a. Konzerte mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern sowie beim Guangzhou und Shanghai Symphony Orchestra.

 

Im Dezember 2016/Januar 2017 debütierte Matthias Foremny mit großem Erfolg an der Oper Köln und wurde danach sofort wieder für eine Neuproduktion der La Traviata in der neuen Spielzeit 2017/18 verpflichtet. Neben diesem Engagement übernimmt der Künstler an der Oper Leipzig auch die Repertoire-Vorstellungen von Figaro, Freischütz, Hänsel und Gretel und Turandot sowie die Ballett-Premiere unter dem Titel „Boléro / Le Sacre du Printemps“.